Tequilla

Seit dem 16 Jahrhundert ist Tequila in Mexico bekannt und wurde vor allem im Valle Tequila (Tequila Tal) angebaut. Agaven schnaps darf Tequila genannt werden, wenn die Agaven in folgenden Staaten angebaut und verarbeitet wurden:
Jalisco, Michoacán, Nayarit, Tamaulipas, Guanajuato. Zudem muss mindestens 51% Agaven zucker verarbeitet werden. Diese Tequilas werden Mixtos genannt. Tequila mit dem Vermerk 100% Agave enthalten keine anderen Alkohole. Für den Tequila wird ausschliesslich die blaue Agave "Weber" benutzt. Der Jimador hackt mit einer scharfen Klinge die grossen Blätter ab. Es entsteht die "Piña".


Für Tequila werden die 8 bis 12 jährigen Agaven geerntet. Ältere Agaven haben ein stärkeres Aroma. Weisser Tequila wir nur ganz kurz im Fass gelagert. Reposado muss mindestens 2 Monate im Fass gelagert sein. Añejo mindesten 1 Jahr, bis 5 Jahre. Dabei kann es sich um Mixto oder 100% Agaven Tequila handeln. Die Fässer werden meist aus U.S.A oder Europa importiert, da Eichen in Mexico seltener geworden sind. Teilweise werden auch Whisky Fässer importiert. Diese Fässer geben dem Tequila die goldene Farbe. Seit den 80er Jahren gibt es sehr viele verschiedene Marken und Destillerien. Der Trend zu kunstvollen, handgemachten Flaschen ist sehr gross. Die Preise sind in den letzten Jahren gestiegen. Wichtig ist, das die sogenannte NOM auf der Flasche. Die NOM ist der offizielle Standard für mexikanischen Tequila. Die  mexikanische Regierung regelt die  Kontrolle aller Betriebe die NOM zertifiziert sind. Tequila Flaschen enthalten nie eine Raupe. Dabei handelt es sich immer um Mezcal.